SV Merseburg 99 e.V.

Mein 99´er Team - Marcus Immig

Steve Harport, 08.03.2021

Mein 99´er Team - Marcus Immig

Stephan Pfennig:
Der technisch stärkste Kister den ich kenne. Konnte man auch mal mit einem hohen "Anscheißer" anspielen und man wurde trotzdem noch nass gemacht. Läuferisch nicht immer vorne mit dabei, dafür im 1 gegen 1 dachte man immer man spielt gegen eine Kracke.

Karsten Dorn:
Läuferisch wurde auch immer nur das Nötigste absolviert. Seine Gegenspieler brachte er immer zur Verzweiflung und wenn er über die Brille schaute, sollte man nicht in der Nähe sein, da krachte es nur. Ich weiß noch das erste Spiel mit "Döner" in der C-Jugend gegen den HFC. 5 mal musste der Freistoß wiederholt werden, weil irgendwas nicht passte. Jedes Mal gab's ein neues Opfer, dass aus der Mauer geschossen wurde.

Andreas Weniger:
"Wene" kenne ich persönlich erst durch die Zweite. Sehr ruhig, immer konzentriert und fokussiert im Spiel. Technisch brilliant und seine Diagonalbälle eine Augenweide. Kamen punktgenau dort an wo sie hin sollten. Durch den öffnenden Pass wurden die Abwehrreihen jedes Mal auseinander genommen.

Marcus Wolbert:
Auch "Fussel" genannt. Mittlerweile haben wir den selben Friseur. Auf und neben dem Platz ein super Typ. Brachte Gegenspieler reihenweise mit seiner knallharten Manndeckung zur Verzweiflung. War auch schon als Nachwuchstrainer sehr engagiert und erfolgreich tätig.

Sven Hartmann:
"Harti" oder "Stutte" mit seiner linken Klebe. Entweder voll die Streuung oder er zappelte im Winkel. Legendär auch das Spiel in Braunsbedra, als ein harmloser Zweikampf im Mittelfeld zu einem Freistoß für den Gegner führte, nur weil Harti "Huh" rufte 😂. Der anschließende Freistoß landete auch noch im Winkel.

Christian Specht:
Auf der Sechs zu Hause, Antreiber, Leader und technisch hochbegabt. Mit der letzte in der Kabine und der erste im "Anscheißen" bei der Ecke. Hatte man ihn mit dem Bohler im Fussballtennis gegen sich, CHANCENLOS. Auch die Tanzeinlagen in der Palette zur After Work sind sehr genial gewesen.

Steve Harport:
Großer schlagsicker Allrounder im Mittelfeld. Kopfballstark, technisch versiert und konnte Schnelligkeitsnachteile durch Einsatz und Wille und seinen langen "Gagelstelzen" wieder wettmachen. Gibt aktuell seine fussballerische Fachkompetenz der heutigen Jugend weiter. Auch seine Bolzabende hinterm damaligen Haus waren genial. Chancen auf den Sieg hatte man damals nur selten. Letztes Tor entschied über Sieg oder Niederlage. Wer das wohl auf heimischen Belag erzielte? 🤔

Ronny Schwerdtfeger:
Der "Kurze", durchtrainierter Spitzenathlet. Kann offensiv alles spielen und ist aus jeder Position brandgefährlich. Lässt eher Taten auf dem Feld für sich sprechen, als Worte. Privat ein geiler Typ und immer für einen Spaß und lockeren Spruch bekannt.

Daniel Rausch:
In der Jugend etliche Jahre zusammen gespielt, technisch mit der Versierteste den ich kenne. Wenn er den Angriff einleitete, wurde es immer gefährlich im gegnerischen Strafraum. Gelbe Karten wurden reihenweise nur durchs Meckern und nicht durchs Foulen gesammelt.

Marc Bohl:
Hinter den Spitzen am gefährlichsten. Vernascht auch gern mal 3 Gegenspieler auf einem Bierdeckel. Der perfekte 10er den man in seinem Team haben konnte. Lenkte und leitete das Spielgeschehen, nicht nur mit Worten. Seine Pässe in die Tiefe waren die tödlichsten zu seiner Zeit. Auch im Fussballtennis teilte er reichlich aus - da können der "Dicke" und der "Kurze" ein Lied von singen.

Jürgen Körner:
Wollte immer gewinnen und sei es auch nur das kleinste Trainingsspiel. Sohn Louis erbte nicht nur seinen Laufstil, auch seine Torgefahr. Sammelte in der Ersten und Zweiten reichlich Tore. Mit einem lockeren Spruch auch immer vorne mit dabei, jedoch wurde das Ziel nie aus dem Blick gelassen.

Trainergespann:

Falkmar Schupeck:
Das Fussball ABC lehrte er nicht nur mir. Sehr ruhig, zielstrebig und hoch engagiert als Trainer. Reihenweise Talente formte er mit seiner "Technikschule". Kein Trainer war so sehr erpicht auf Beidfüssigkeit, für ihn gab es keinen schwachen Fuss. Die eindrucksvollste Erinnerung kam in der Halle zu Stande. Der Gegner wurde mit Hacke-Spitze-1,2,3, einem Lattenabpraller und anschließendem Außenristtor mit rechts auseinander genommen. Falkmars Kommentar: "Hätte man lieber die linke Innenseite nehmen sollen!"

Bernd Donau:
Fußballwissen gepaart mit unvergessenen Sprüchen wie z.B. "Wir sind doch nicht auf der Wurstsuppe hergeschwommen!" oder "Wenn sich DEIN Gegenspieler eine Bockwurst kauft, dann bist DU der erste der abbeißt!". Coachingzone gab es damals noch nicht und selbst wenn hätte sich Bernd nicht daran gehalten. Kein Spieler war vor ihm sicher - plötzlich stand er neben einem und gab Anweisungen auf der gegenüberliegenden Seite des Spielfeldes.





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