SV Merseburg 99 e.V.

Mein 99´er Team - Stephan Pfennig

Kevin Walloch, 23.02.2021

Mein 99´er Team - Stephan Pfennig

Mario Jauck: Mein Mentor und Vorbild. Mittlerweile stimmt bei uns beiden auch die Frisur und der Körperbau. Durch ihn kam ich zu meinem 1.Pflichtspiel in der 1.Männermannschaft. Hatte immer die Ruhe weg und war maßgeblich am Aufstieg 2006 beteiligt. Unvergessen auch die legendären Sprintduelle, die er immer hauchzart für sich entscheiden konnte.

Marcel Fellmuth: Wenn Felle mal zu einem Flügellauf ansetzte, wurde es immer gefährlich. Es dauerte dann zwar gefühlte 15 Minuten, bis er auf seiner Position war. Sein Timing bei Grätschen ist unfassbar. Die 16 Gelben Karten pro Saison bekommt er nur durchs Meckern. Ihm merkte man auch sofort im Training an, wenn er bockte ;-)

Alexander Immig: Ich kann mich eigentlich nur den Worten von Walle anschließen. Paule war der Leader schlechthin. Jedes Training und jedes Spiel motiviert bis in die Haarspitzen. Kein Trikot, Leibchen oder T-Shirt war vor ihm sicher. Wohlbemerkt sein eigenes. Sollte es nach dem Training oder Spiel kein Mixery geben, dann sollte man ihm nicht in die Quere kommen.

Tobias Furch: Als der Tobser zu uns kam, dachte ich mir: "Wow, diese Legende spielt jetzt für uns." Menschlich ein Top-Typ, mit dem man immer was zu lachen hatte. Unvergessen seine Schürzen an Gegenspielern im eigenen 16er. Er führte auch das Anscheißen bei Ecken ein.

Andreas Weniger: Wene war mit Mario der Rückhalt in der Aufstiegssaison. Selbst mit 40 Jahren in der Kreisoberliga ein Spieler, der nichts verlernt hat. Ihm merkte man das Alter definitiv nicht an. Alles was er machte hatte Hand und Fuß.

Robby Stuck: Ich habe noch nie jemanden gesehen, der mit 1,65m so hochspringen kann. Immer einer der letzten in der Kabine. Auf dem Platz eine Kampfsau, der sich für nichts zu schade war. Sah man auch an den Stutzen, die immer so weit unten hingen, dass man dachte er hat nie welche an. Sein Markenzeichen waren die Fußballschlüpfer :)

Ronny Schwerdtfeger: Nicht nur weil er mein bester Freund ist, gehört er ins Dreamteam. Der Lange hatte alles was man fürs Fußballspielen benötigte. Er war pfeilschnell, obwohl er den Körper eines Wrestlers hat. Kein Gramm Fett an ihm dran und trotzdem diese Schnelligkeit. Ronny gehörte fest zum Inventar und hat immer abgeliefert.

Marc Bohl: Es gibt für mich keinen besseren 10´er als den Bohler. Wenn er den Ball am Fuß hatte und 4 Gegenspieler auswackelt, wusste man, dass es gefährlich wird. Seine Übersicht und seine Technik sind schon einzigartig. Auch menschlich ein hervorragender Typ, mit dem man immer etwas zu lachen hat. Wenn man ihm im Team beim Fußballtennis hat, gewinnt man locker. Das wurde mir häufig gezeigt, als wir gemeinsam den Männertag am Kulkwitzer See verbracht haben.

Daniel Rausch: Eigentlich auch eine 99-Legende. Der Rauscher war ebenfalls wie der Bohler eine Augenweide am Ball. Wie Felle holte er sich auch meistens seine gelben Karten ab, weil die Schiedsrichter nicht immer seiner Meinung waren. Wurde von einigen aus der Mannschaft Arne genannt, da er das Talent hatte, Leute anzuscheißen, um die Mannschaftskasse zu füllen.

Sebastian Schlorf: Vorab, es war mir eine Ehre mit Krawatte zusammen spielen zu dürfen. Dieser Bursche hat so viel durchgemacht und zählt immer noch zu den gefährlichsten Angreifern im Saalekreis. Mit ihm habe ich nach jedem Sieg das Kuckuckslied gesungen. Krawatte hat es sogar einmal geschafft, dass "Ohr des Monats" zu schießen.

Lars Drahtschmidt: Drahter ist ebenfalls ein Phänomen. Krawatte und Drahter im Sturm in der Aufstiegssaison, was sollte da schief gehen. Die legendären Wortgefechte mit Paule auf dem Platz waren die Highlights jedes Trainings. Jedes Mal aufs Neue erzählte er uns, dass er gegen Oliver Kahn geknipst hat. Unvergessen die Aktion im Trainingslager in Schlotheim, als er uns nach 10 Minuten in der Disko seine neue Freundin vorgestellte und als Letzter mit geschmierten Schnitten in der Unterkunft kam.

Steffen Küch: Steffen war einer der Gründe, warum ich dann nach Leuna gegangen bin. Er hat fußballerisches Fachwissen und weiß, wie man mit Spielern umgeht. Jedes Training war abwechslungsreich und von Spaß geprägt.

Lutz Trotte: Er hat mir damals als 19-jährigen Spund das Vertrauen geschenkt und mich ins kalte Wasser geworfen. Somit war er einer der Förderer meiner Karriere!

 





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